Im Zeittunnel.
Foto: Imago Images

Berlin - Das Fremde im Vertrauten ist ein Phänomen der Stunde. Da wird es höchste Zeit, zu Lars Gustafssons nachgelassenem Romanfragment „Dr. Weiss’ letzter Auftrag“ zu greifen. Der Ich-Erzähler und Titelheld ist offenbar nicht freiwillig – eventuell durch eigenen Leichtsinn – zum Zeitenwandler und „Überschreiter“ geworden. Eine unklar bleibende Macht, leicht pseudoreligiös aufgemotzt, kann ihn in einem Hilbert-Raum festhalten, dessen mathematische Gegebenheiten man nicht verstehen muss, um ihn als unkomfortablen Aufenthaltsort zu begreifen.

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