Es gibt Verabredungen, die auch Jahrhunderte und zahllose Geschichten später immer noch mit den einfachsten Mitteln zu durchkreuzen sind. Kein Mensch glaubt, Literatur erzähle eins zu eins die Realität nach, aber dann streut eine Autorin ein paar Bilder ein und man wird mehr als einmal im Netz nachschauen (und dem Netz im Anschluss misstrauen!), ob es wirklich keinen Tennisspieler gab, der Billy Byron hieß – oder so ähnlich? –, einen Gesellschaftslöwen namens Edward Mintz – das kommt einem dermaßen bekannt vor – oder wenigsten die italienische Schauspielerin Giulia Signorelli, die inzwischen eine ältere Dame sein müsste.

Wobei Signora Signorelli so spät im Band auftritt – in Kleidern von Sirena, einer äußerst denkbaren Firma, die außerhalb dieses Buches jedoch nicht zu finden ist –, dass der Blick in die Suchmaschine bereits nur noch der Form halber vollzogen wird. Eher ist es jetzt so, dass eine gewisse Ähnlichkeit zwischen jener wohl in den Sechzigern in einem Theatergebäude (?) aufgenommenen Frau und der 1974 in Toronto geborenen Leanne Shapton ins Auge fällt.

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