Singer-Songwriterin Billie Eilish. 
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Billie Eilish (18) dürfte wohl kaum ein typisches Teenagerleben geführt haben. Mit 13 veröffentlichte die aus Los Angeles stammende Sängerin in Eigenregie ihre erste Single und avancierte in atemberaubendem Tempo zum wohl erfolgreichsten Jungstar der Welt. Nichtsdestotrotz ist die fünffache Grammy-Gewinnerin mit den gängigen Vorurteilen ihrer Generation gegenüber vertraut. Und wirbt jetzt im Rahmen einer Telekom-Kampagne um mehr Sympathien für junge Menschen.

„Es gibt tonnenweise Vorurteile, die meisten beziehen sich auf unser Online-Verhalten, wie unsere angebliche Besessenheit von sozialen Medien und von Likes, was zu einem gewissen Grad sogar zutrifft“, sagte Eilish im Interview der Deutschen Presse-Agentur. Trotzdem seien digitale Technologien der zentrale Schlüssel, um die Welt zum Besseren zu verändern, so die Sängerin.

Man könne mithilfe digitaler Technologien viel lernen, so die US-Amerikanerin: „Es gibt so viele Themen, wie soziale Ungerechtigkeit oder das Klima, von denen ich vor der Zeit des Internets einfach keine Ahnung hatte.“ Hätte sie diese Möglichkeit des schnellen Lernens nicht gehabt, wüsste sie nicht so viel über diese Dinge. Deswegen solle man soziale Medien nicht einfach wegstoßen, weil sie wirklich nützlich sein könnten.

Eilish konnte trotz der Corona-Pandemie in den vergangenen Wochen zahlreiche Projekte von zu Hause aus vorantreiben, berichtete sie. Sie startete einen Podcast mit ihrem Vater und veröffentlichte den Song „my future“, den sie zusammen mit ihrem Bruder Finneas geschrieben hatte. Auch ihre Mutter Maggie Baird sei sehr aktiv gewesen: „Zu Beginn der Quarantäne hat meine Mutter das Projekt ‚Support and Feed‘ ins Leben gerufen. Dabei geht es darum, Menschen in Not mit einer vegetarischen Mahlzeit zu versorgen“, erzählte Eilish. „Es war wirklich schön zu sehen, dass meine Mutter sich so viel Mühe gegeben hat und selbst Lieferungen durchgeführt hat. Das war großartig.“

Reese Witherspoon (44) hat die Nachricht, dass der US-Demokrat Joe Biden Kamala Harris zur Vizepräsidentin machen will, an ihren eigenen Kindheitswunsch erinnert. „In der dritten Klasse fragte uns unsere Lehrerin, was wir werden wollen, wenn wir erwachsen sind, ich hob meine Hand und sagte: ‚Ich möchte die erste weibliche Präsidentin der Vereinigten Staaten von Amerika werden‘“, schrieb Witherspoon auf Instagram und stellte dazu ein Foto von sich im Grundschulalter. 

Manche Kinder hätten auf ihre Ankündigung hin gelacht, ihre Lehrerin jedoch habe sie angeschaut und erwidert: „Ich werde die Erste sein, die für dich stimmt.“ Mit Blick auf die kalifornische Senatorin Harris schrieb die Oscar-Preisträgerin Witherspoon: „Heute ist ein wahrhaft historischer Tag!“ 

Hilary Swank (46), zweifache Oscar-Preisträgerin, hat sich in den vergangenen Jahren weniger um ihre Hollywood-Karriere und dafür mehr um ihren Vater gekümmert. Stephen Michael Swank, der Offizier der Air National Guard und später Verkaufsreisender war, hatte im Jahr 2014 eine Lungentransplantation. Ursprünglich hatte sie eine Auszeit von einem Jahr geplant, „denn es dauert ein Jahr, um zu sehen, ob eine Organtransplantation erfolgreich ist“, sagte die Schauspielerin in der September-Ausgabe des Health-Magazins.

Hilary Swank mit ihrem Vater Stephen bei den Governors Awards 2010.
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„Ich wurde die Gesundheitsanwältin meines Vaters. Aus einem Jahr wurden schnell zwei, und dann drei“, sagte Swank weiter. Es brauche viel Energie, Liebe und Erbauung, um sich mit einer solchen Sache zurechtzufinden. „Die Höhen und Tiefen sind so herausfordernd und können überwältigend sein“, sagte sie über diese Zeit. Jetzt, mehr als fünf Jahre später, gehe es ihrem Vater wieder gut.