Lange Zeit galt das Fernsehen als der biedere Verwandte des Kinos. Puschenkino war genau das richtige Wort. Visuell und dramaturgisch mittelmäßigen Kinofilmen wurde gern das Etikett „Fernsehspielästhetik“ verpasst.

Das hat sich geändert. Der anhaltende Boom amerikanischer TV-Serien in kommerzieller wie künstlerischer Hinsicht hat dem Fernsehen zu neuem Ansehen verholfen: Für Millionen meist jüngerer Menschen sind „Mad Men“, „Breaking Bad“, „Homeland“, „House of Cards“ und „Walking Dead“ abendfüllendes Gesprächsthema – jeweils über Wochen hinweg. Wenn das so weitergeht, dauert es nicht mehr lang und die TV-Serie hat das Kino als Leitkultur abgelöst.

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