Der israelische Regisseur Ari Folman war sich sicher, als er „Der Kongress“ im Mai beim Festival von Cannes vorstellte: „Die Stanislaw-Lem-Gemeinde wird mich steinigen“, sagte er. Sein Film ist die erste abendfüllende Adapation des 1970 von Lem verfassten Romans „Der futurologische Kongress“. Nicht einmal der Raumfahrer IIjon Tichy kommt bei Folman noch vor, den der polnische Autor in einer überbevölkerten Welt zu einem Wissenschaftler-Treffen in die Diktatur Costricana entsendet.

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