Berlin - Sie greift nach ihrem Kostüm. Hot Pants, Jäckchen und Pumps. Lena Meyer-Landrut muss sich umziehen. Ein paar Türen weiter liegt das TV-Studio, in dem sie auftreten, Lieder aus ihrem neuen Album präsentieren soll. Lena Meyer-Landrut hält die Einzelteile des Kostüms in den Händen, sie steht in ihrer Künstlerkabine, ein Kabuff mit Schminkspiegel und Couch. Und einem Journalisten. Vielleicht ist es besser, wenn man kurz vor die Tür geht? Sie lächelt, winkt ab. „Quatsch. Dreh dich einfach um.“ – Wirklich? – „Natürlich.“

Man dreht sich um, schaut aus dem Fenster, in einen Tag, der eingequetscht ist irgendwo zwischen Frühling und Winter. Draußen stehen Wellblechhallen, an denen Schilder mit den Namen jener Sendungen befestigt sind, die dort produziert werden. In Halle sechs „Stern TV“, in Halle sieben „Wer wird Millionär?“. Man wird diesen Tag komplett hier verbringen, in Köln-Hürth, bei der Aufzeichnung einer RTL-Show, mit Lena Meyer-Landrut. Eine schmale junge Frau mit großen Augen, langen braunen Haaren und einem Lächeln mit Grübchen. Sie hat sich nicht sehr verändert seit Beginn ihrer Karriere. Nur die Zerbrechlichkeit hat sie sich abtrainiert.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.