Einst, als ich noch jung war, verfertigte ich mir eine Liste mit Erlebnissen, die ich meinem Leben noch zuteil werden lassen wollte. Zu Beginn schrieb ich: „Leonard Cohen live hören“. Zur jener Zeit saß der Nämliche in einem weit entfernten Kloster und meditierte. Es hieß, er werde nie wieder ein Konzert geben. Das war ein trefflicher Grund für den ersten Platz auf meiner Liste, denn nur das eigentlich Unerreichbare konnte im Fall des Eintreffens die grenzenlose Freude auslösen, an die ich mich aus meiner Kindheit nur mehr erinnerte.

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