Lewis Hamilton engagiert sich in der Black-Lives-Matter-Bewegung.
Foto: Imago Images/Michael Dodge

Lewis Hamilton (35) war uns bislang als Mann bekannt, der mit einiger Verve zwar, aber doch recht folgsam mit seinen Autos im Kreis fuhr. Doch nun hat der Formal-1-Weltmeister endlich in eine neue Rolle gefunden, gewissermaßen die Handbremse gelöst: Bei Instagram postete er ein Foto von einer Anti-Rassismus-Demonstration in Bristol, bei der die Statue eines englischen Politikers vom Sockel gestoßen und sodann in einem Hafenbecken versenkt wurde; dabei handelte es sich um Edward Colston (1636-1721), ein Kaufmann, Sklavenhändler, Abgeordneter und Philanthrop, wie Wikipedia uns aufklärt. „Unser Land hat einen Mann geehrt, der afrikanische Sklaven verkauft hat! Alle Statuen von rassistischen Männern, die Geld mit dem Verkauf eines Menschen verdient haben, sollten abgerissen werden“, schrieb Hamilton nun zu seinem Post. Der Mercedes-Pilot hatte sich zuletzt mit emotionalen Aufrufen in die Debatte nach dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einer Polizeiaktion in den USA eingeschaltet. So hatte er das Schweigen in der Formel 1 zu den Anti-Rassismus-Protesten kritisiert und den Motorsport als „von Weißen dominiert“ bezeichnet. Mehrere Formel-1-Kollegen und Teams solidarisierten sich daraufhin mit Hamilton und der „Black Lives Matter“-Bewegung.

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