In einem literarisch verfeinerten Wutausbruch hat sich der polnische Schriftsteller Szczepan Twardoch unlängst in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) bitter über die Überheblichkeit westlicher Intellektueller beklagt. Für sie stelle sich Osteuropa vor allem als absurdes Gebiet von fragwürdig verwaschener Identität dar, für das die üblichen Gesetze und Grundsätze der zivilisierten Welt nicht gelten, eine mit einem Fluch belegte Zone, für die Leid und Gewalt naturgegeben scheinen. Osteuropa sei, jedenfalls aus der Sicht einiger Intellektueller, nicht fähig, selbst über sein Schicksal zu bestimmen – es bleibt Objekt, das von den Großmächten manipuliert wird.

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