Ihr Glück ist von Dauer und vom Alltag noch nicht abgenutzt. Mit wenigen Eingangsszenen macht der Fernsehfilm „Zwei allein“ nachfühlbar, wie innig sich der Busfahrer Benni (Elmar Wepper) und die Schuhverkäuferin Henri (Gundi Ellert) zugetan sind. Aber gleich in der nächsten Einstellung wird deutlich: die eben gesehene rasante nächtliche Busfahrt durch München, die biergeschwängerte Begeisterung, der Polizei durch ein gewagtes Ausweichmanöver entkommen zu sein, die ungebrochene Freude aneinander – all dies ist schon eine Weile her.

Drehbuchautor Friedrich Arni erzählt seine Liebesgeschichte nicht chronologisch, sondern motivisch. Wie eine Detektivarbeit muss sich der Zuschauer die Eckdaten und Teilinformationen zusammenklauben, bis sich ein komplexes, widersprüchliches Bild von großer Einsamkeit inmitten von tiefer Verbundenheit ergibt.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.