Berlin - Die Liebe ist ein Haus. Man muss es bewohnen, damit es einen wärmt. Man muss es pflegen, wenn es nicht verstauben soll. Gelegentlich, nach Stürmen, muss das Dach neu gedeckt, die Fassade gestrichen werden. Aber auch mit der besten Fürsorge wird die Liebe Tag für Tag ein wenig älter, schließlich ist sie ein altes knarzendes Haus voller Erinnerungen. In ein neues Leben lässt es sich nicht mitnehmen.

Von diesem Reigen handelt der Film „Liebesjahre“, und Drehbuchautor Magnus Vattrodt („Der Novembermann“) erzählt davon ganz buchstäblich: Vera (Iris Berben) kehrt in das Bauernhaus zurück, in dem sie mit ihrem Mann Uli (Peter Simonischek) vor Jahrzehnten ihrer großen Liebe ein Heim gaben, Kinder zeugten, schließlich ihre Träume begruben. Eines Tages schaute Vera auf ihr malerisches Landhaus und sah nur noch eine trostlose Ruine. Sie drehte sich um, packte einen Koffer und zog aus.

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