Als Abdulrazak Gurnah, geboren 1948 im Sultanat Sansibar, im Oktober den Literaturnobelpreis zugesprochen bekam, hieß es in der Begründung der Schwedischen Akademie, er erhalte die Auszeichnung „für seine unbestechliche und leidenschaftliche Auseinandersetzung mit den Auswirkungen des Kolonialismus und dem Schicksal der Flüchtlinge im Spannungsfeld zwischen den Kulturen und Kontinenten“. Wer hierzulande den Namen noch nie gehört hatte (die allermeisten auch unter den Literaturinteressierten), wer gleich Lust hatte, wenigstens einen der Romane des Preisträgers zu lesen, erfuhr, dass einige seiner um die Jahrtausendwende ins Deutsche übersetzten Bücher längst vergriffen sind. In dieser Woche erscheint immerhin eines von ihnen in durchgesehener Übersetzung wieder, „Das verlorene Paradies“ (Original: „Paradise“, 1994).

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