Vor vielen Jahren einmal, schreibt Aleš Šteger, gab es einen Winter, der war „rauer und länger als jemals einer zuvor“. Schneemassen hatten Schule, Kirche und Gasthaus umschlossen, die Menschen waren zum Stillstand verdammt. Nur der Musiker Peppi zauberte noch ein Lied aus seiner Geige und der „Schmied umarmte seine sieben Kinder, die seinen Geschichten bis spät in die Nacht lauschten“. Wie eine Geschichte aus alter Zeit, mit plastischen Worten, die Wind und Kälteklirren einfangen, beginnt das Buch „Als der Winter verschwand“. Nach und nach, auf magische Weise setzt sich dabei der Kurent zusammen, eine slowenische Sagengestalt: Gekleidet in Schaffell, mit Kuhglocken behängt und einem Stachelstab ausgestattet, ist der Kurent in der Lage, den Winter zu vertreiben und die ersten Schneeglöckchen zu retten.

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