Alles, was man jemandem über dieses Buch erzählt, muss an einem bestimmten Punkt stoppen. Alex Schulman schreibt in „Die Überlebenden“ von drei Brüdern, die sehr eng miteinander aufgewachsen sind, deren Verbindung aber noch in der Kindheit gekappt wurde. Die Geschichte spielt in Schweden, meistens um ein Sommerhaus am See, es gibt sogar idyllische Momente. Doch früh schon beginnt sich eine Düsternis vor das Geschehen zu schieben. Aber so wie die Ferien am See nichts mit Astrid Lindgrens fröhlichen Kindergeschichten zu tun haben, so kommt auch die Spannung in diesem Roman nicht aus der schwermütigen schwedischen Krimiecke. „Die Brüder waren neun, sieben und dreizehn Jahre alt, und wenn sie zusammen Fußball oder Karten spielten, konnte es inzwischen in so heftigem Streit enden, dass Benjamin spürte, wie etwas zwischen ihnen zerbrach.“

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