Berlin - Es ist anzunehmen, dass Deniz Utlu sich sehr gefreut hat, als er hörte, dass der Alfred-Döblin-Preis 2021 an ihn geht. Immerhin ist die Auszeichnung mit 15.000 Euro dotiert. Hat er gejubelt? Wurde um ihn her gejuchzt? Leider zeigte sich am Sonnabend ab 18 Uhr dann doch ein Makel der Technik, als zur Preisverkündung der Livestream aus dem Literarischen Colloquium Berlin (LCB) im Standbild verharrte. Die Meldung kam später auf traditionellem Wege per E-Mail. Bis dahin hatte der Tag aber gezeigt, wie gut nach über einem Jahr Erfahrung mit Corona-Maßnahmen hybride Veranstaltungen klappen.

Der Preis war Ende der 70er-Jahre von Günter Grass gestiftet worden, um das Werk Döblins in die Aufmerksamkeit zu rücken und um Schriftsteller in ihrer Arbeit zu unterstützen. Zuletzt ausgezeichnet wurden Ulrich Woelk, María Cecilia Barbetta und Natascha Wodin. Die Akademie der Künste und das LCB richten den Wettbewerb gemeinsam aus, die S. Fischer Stiftung kommt nun noch unterstützend hinzu.

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