Berlin - Bernd F. Lunkewitz befindet sich auf einer Zeitreise. Im Herbst bringt er im Europa-Verlag ein Buch heraus, das heißt: „Der Aufbau-Verlag und die kriminelle Vereinigung in der SED und der Treuhandanstalt“. Viele Jahre war er der Verleger von Aufbau. Viele Jahre hat er Dokumente rund um den Verlag auf seiner Internetseite Prozessbeobachter.net kommentiert. Wie sehr ihn das Thema bewegt, merkt man auch im direkten Gespräch. Es landet immer wieder bei der Treuhand, der Institution, die nach dem Ende der DDR die volkseigenen Betriebe privatisierte oder auflöste. Jetzt war Bernd F. Lunkewitz deswegen zu einer Gerichtsverhandlung wieder in Berlin.

Als wir uns an einem Julimorgen am Gendarmenmarkt treffen, erzählt er erst einmal von seiner Familie in Kalifornien, vom Homeschooling für die drei Kinder während der Pandemie. Inzwischen sind sie geimpft. Seine Frau, sagt er, habe sich damals den Umzug in die USA gewünscht. Die Illustratorin Stephanie Lunkewitz stammt aus Köthen in Sachsen-Anhalt. Durch sie hat er also weiterhin einen Bezug zum Osten Deutschlands.

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