Berlin - Vor dem Ladengeschäft in der Knesebeckstraße in Charlottenburg türmen sich noch immer Trauerbekundungen. Ende Dezember war der Buchhändler Leo Baumann im Alter von 68 Jahren gestorben, seither reißen die Sympathiebekundungen für den leidenschaftlichen Bücherfreund nicht ab, der in der Knesebeck Elf bald 40 Jahre im Dienst seiner Kunden stand. Zusprechend und beratend, nicht selten aber auch mit kritischen Urteil. Leo Baumann verkaufte nicht nur Bücher, er las sie auch und vermittelte mit Herzblut insbesondere auch „schwierige Autoren“.

Nun hat sich eine Initiative aus der Nachbarschaft zusammengetan, um sich für den Erhalt der Buchhandlung Knesebeck Elf einzusetzen. Ein Nachfolger sei gefunden, die Mietrückstände können beglichen werden, schreiben sie in einem offenen Brief an Wirtschaftssenatorin Ramona Pop, Kultursenator Klaus Lederer, Justizsenator Dirk Behrendt sowie die Immobiliengesellschaft Spreestadt-Wegelystraße mbH als Eigentümerin der Ladenräume.

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