Alle Mörder haben einen Helfershelfer: die Zeit. In Manfred Schneiders Debütroman hat die Zeit ihr komplizenhaftes Werk schon vor Beginn der Handlung vollbracht. In Form der altersbedingten Erinnerungs- und Sprachstörungen, unter denen die wichtigsten Zeugen des Mordes an Bürgermeister Jungjohann leiden. Sind sie doch allesamt Insassen des im Bergischen Land gelegenen Altersheims Sankt Gundula, in dessen Fahrstuhl Jungjohann tot aufgefunden wurde. Die Hinweise, die die Demenzkranken der eintreffenden Kommissarin Annabelle Petrosian geben, klingen dementsprechend wie Rätsel. Einer lautet: „Die Katze schleicht.“

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.