Berlin - Die Geschichte beginnt in einem Obst- und Gemüseladen in Wilmersdorf. Christian Voß, nach zwei Jahren an der Westfront wieder in Berlin, möchte dort Erdbeeren kaufen. In der Warteschlange fängt er ein Gespräch mit der jungen Frau vor ihm an. Sie hat wie alle eine Lebensmittelkarte, aber keinen Anspruch auf die begehrte Ware. Denn sie trägt, wie er erst am Ende der Begegnung bemerkt, einen gelben Stern auf ihrem Frühjahrskostüm. Wir befinden uns im Berlin des Jahres 1942, wenige Monate nach der Wannseekonferenz, bei der die Reichsregierung beschloss, alle Juden in ihrem Machtbereich zu töten. Hertha von Gebhardts Roman „Christian Voß und die Sterne“ erzählt, was Menschen im Berlin dieser Zeit erlebten. Zum Beispiel beim Erdbeerkauf.

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