Als sich die langjährige Chefredakteurin der Wochenzeitung 22 im Jahre 2010 mit einem neuen, umfangreichen Roman zu Wort meldete, war das Erstaunen in ihrer Heimat groß. Von 1991 bis 2005 hatte Gabriela Adameşteanu ihre Schriftstellerinnenkarriere dem Aufbau einer modernen Öffentlichkeit geopfert. Mit ihrer Wiederkehr als Autorin, die ein derart epochenübergreifendes Psychosoziogramm der rumänischen Gesellschaft vorlegt, hatten nur wenige gerechnet. Freilich griff sie mit dem „Provisorium der Liebe“ auf ein Werk ihrer Anfänge zurück, nämlich den Roman von 1975 „Der gleiche Weg an jedem Tag“, mit dem die damals 33-Jährige debütiert hatte.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.