Wir treffen Turgut Altuğ an der Admiralbrücke in Kreuzberg. Es ist sein Wahlbezirk, der ihn direkt ins Abgeordnetenhaus brachte. Aber wir sind nicht wegen seiner Arbeit als Politiker der Grünen hier verabredet. Das Jahr war auch deshalb ein besonderes für ihn, weil sein erstes Buch erschienen ist. Der Ort kommt darin vor: „Blätterornamente am Brückengeländer machten diese Eisenbrücke am Landwehrkanal zu etwas Besonderem.“ In seinem Roman „Das verlorene andalusische Lied“ verbindet er Zeiten und Kulturen, erzählt vom Suchen der Liebe, Heimat, Freundschaft, von Musik und Wein. Während es in der Politik um möglichst schnelle Entscheidungen geht, beschreitet Altuğ in der Literatur auf mehr als 300 Seiten verschiedene Wege und lässt auch manche Frage offen.

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