Berlin - Ein Fest der Farben. Kein bleischweres Schwarzweiß mehr, mit dem Reinhard Kleist in seinen Pop-Biografien über Johnny Cash und Nick Cave noch den größtmöglichen Bedeutungswumms heraufbeschwor, den existentialistischen Supertiefsinn totalvereinzelter Philosophenmusiker. Nein, es geht noch schöner und vor allem härter: Mit David Bowie, einem der ersten und wohl auch vollkommensten Plastikpopkünstler, der sich uns als hyperkünstliche Oberfläche darbot, als reines Farben- und Formenspiel. Eine Maskerade ohne Davor und Dahinter, keine Psycho- oder Seelenschau, keine Tiefe: An Bowie war nichts authentisch und alles echt! Bestes L’art pour l’art ohne weitere Botschaft.

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