Berlin - Der Audio-Verlag in Berlin veröffentlicht am 17. September den 350. Titel seiner Klassiker-Hörbuch-Edition „Große Werke. Große Stimmen“. Als die Reihe im Frühjahr 2015 gestartet ist, wirkte die Ankündigung, auf 100 Ausgaben zu kommen, geradezu vollmundig. Auch hat sich der Hörbuchmarkt, der damals boomte, inzwischen sehr verändert. Die Bücherfrage der Woche geht an Katrin Machulik, Leiterin des Erwachsenenprogramms beim Audio-Verlag: Warum kommen die Klassiker so gut an?

Katrin Machulik: Vielleicht weil wir einen so weiten Klassik-Begriff haben. Er bezieht sich weder auf die Epoche noch müssen die Autoren alle schon hundert Jahre tot und in jedem Kanon verzeichnet sein. Was diese Hörbücher grundsätzlich vereint, ist der Reihentitel „Große Werke. Große Stimmen“.  Selbst da allerdings hat sich unsere Vorstellung erweitert. Wenn der Sprecher nicht oder nicht mehr jedem vertraut ist, mit ihm aber eine sehr gute Aufnahme eines interessanten Werks vorliegt, haben wir das inzwischen auch mit ins Programm genommen. Unsere Klassiker beginnen mit Homers „Odyssee“. Dann haben wir natürlich viele Titel von Goethe im Programm  und sehr viel Fontane oder Dostojewski. Die Edition reicht weit ins 20. Jahrhundert, etwa mit Autorinnen wie Gabriele Tergit oder Patricia Highsmith. Gerade die Vielfalt macht die Reihe für ein breites Publikum interessant.

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