Was Friederike Mayröcker hier formuliert, könnte für ihr ganzes langes Leben stehen: „Das Schreiben weist mir diese und jene Spur, der ich zu folgen habe, kreuz und quer, vorauseilend, zurückkehrend, so verspinne ich mich in meines Geistes Netze, lasse die Fäden schießen.“ Am 20. Dezember 1924 geboren, schrieb sie auf Notizzetteln, Papierservietten, Papptellern, vor allem aber füllte sie Manuskriptseiten. 1956 erschien ihr erstes Buch, es folgten über hundert Veröffentlichungen. Am Freitag ist sie im Alter von 96 Jahren in Wien gestorben. Das teilte er Suhrkamp-Verlag am Vormittag mit.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.