Für die Buchbranche ist es eine ausgesprochen heikle Entscheidung: Die Leitung der Leipziger Buchmesse verkündete am Mittwochvormittag, die Messe auch 2022 nicht stattfinden zu lassen. Sie hätte vom 17. bis 20. März veranstaltet werden sollen. Der Grund dafür liegt in der Corona-Pandemie, aber diesmal nur indirekt. Aus der sächsischen Landespolitik gab es deutliche Zeichen der Zustimmung. Oliver Zille, Direktor der Buchmesse, rechnete vor drei Wochen noch fest damit, dass die Rahmenbedingungen der Hygieneverordnung bis Mitte März die Veranstaltung zulassen. Dem Branchenmagazin Börsenblatt gegenüber sagte er am 18. Januar: „75 Prozent aller Aussteller, verglichen mit 2019 und mit dem Anmeldestand kurz vor der Absage 2020, sind angemeldet.“ Nun aber gründet sich die Absage auf den Rückzug mehrerer großer Verlage.

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