Das Schönste am Schreiben ist das hohe Maß an Freiheit, sowohl was die Arbeitsweise angeht als auch in Bezug auf den Gegenstand, sagt Daniela Krien am Donnerstagabend bei der Verleihung des Sächsischen Literaturpreises 2020. Bevor sie mit dem Roman „Die Liebe im Ernstfall“ zur Bestseller-Autorin wurde, hatte sich schon andere Berufe und Lebensweisen ausprobiert.

Von befreienden Gefühlen war mehrfach die Rede an dem Abend, denn die Veranstaltung war ursprünglich im Dezember angesetzt gewesen. Die Verschiebung auf Ende Mai machte es möglich, dass die Preisträgerin endlich wieder ausgehen konnte, dass sie leibhaftig in der Leipziger Börse unter Menschen stand, immer schön auf Abstand. Und auch der Laudator Rainer Moritz war froh, aus Hamburg angereist zu sein, um  die Autorin zu loben. Wie sie es versteht, die großen und schweren Fragen in Beziehungen in Erzählungen und Romane zu gießen, dass sie leicht zugänglich scheinen und doch so gedankenvoll sind, das drückte seine Rede im Wesentlichen aus.

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