Literarische wie menschliche Tollkühnheit steckt in den Büchern von Dana Grigorcea – selbst in der kleinen, zivilisierten Novelle „Die Dame mit dem maghrebinischen Hündchen“ –, aber in „Die nicht sterben“ treibt die Autorin es weit. „Die nicht sterben“, das sind die Vampire und Zombies aus den Gruselgeschichten, aber auch die Schurken und Lumpen der diesseitigen Welt, und in diesem transsilvanischen Roman wird es einen nicht überraschen, dass Dracula persönlich seinen Auftritt hat.

Grigorcea, 1979 in Bukarest geboren, lebt schon lange in Zürich. Ihrem markanten Auftritt beim Wettbewerb in Klagenfurt folgte 2015 der Roman „Das primäre Gefühl der Schuldlosigkeit“. Dessen fantastischer, aber illusionsfreier, frei flottierender Blick auf Schrecken und Alltag der rumänischen Gesellschaft vor und nach Ceausescu findet sich auch in „Die nicht sterben“.

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