Susanne Kerckhoff war 15 Jahre alt, als die NSDAP in Deutschland die Macht übernahm. Sie schrieb darüber einen Roman: „Die verlorenen Stürme“ beginnt im Jahr 1932. Die Hauptfigur Marete, etwa so alt wie die Autorin zu dieser Zeit, geht in Berlin-Charlottenburg aufs Gymnasium, tippt Manuskripte ihres Dichter-Vaters und serviert bei seinen Lesungen Tee. Heimlich trifft sie sich mit Jugendlichen, die leidenschaftlich die Wege zur klassenlosen Gesellschaft diskutieren und linke Parolen an Hauswände pinseln. Marete ist eine Bildungsbürgertochter, keine Arbeiterin. Aber sie sieht, was in Deutschland passiert. In der Schule ist sie mit einer jungen Kommunistin befreundet. Eine andere Freundin von ihr nimmt sich in Haifa, wohin ihre Familie ins Exil ging, aus Verzweiflung das Leben.

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