Traurig? Was ist traurig?, lautet die leitmotivische Frage in Gerhard Roths Buch „Der Stille Ozean“, dem zweiten Teil der siebenbändigen „Archive des Schweigens“. Der Romanzyklus reicht tief hinab in die Abgründe eines nahen, aber eben auch weit entfernten Landes. Die praktischen Fragen verknüpfen sich mit existenziellen. „Warum sollen wir das Haus stehen lassen? An was soll es uns erinnern? Worauf sollen wir stolz sein?“, heißt es in „Der Stille Ozean“, für dessen Verfilmung der österreichische Regisseur Xaver Schwarzenberger bei der Berlinale 1983 mit einem Silbernen Bären ausgezeichnet wurde. Eindringlich einprägsame Bilder in Schwarz-Weiß, von Schwarzenberger war es auch als Hommage an Rainer Werner Fassbinder gedacht, für den er mehrere Filme als Kameramann aufgenommen hatte.

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