Ihr Mann sei ein Mensch von ganz anderer Veranlagung, anderer Mentalität und anderen Anschauungen als sie selbst gewesen, schreibt Anna Dostojewskaja in ihren Erinnerungen. Aber sie hätten sich weder gegenseitig nachgeahmt oder geschmeichelt noch sich in das Seelenleben des anderen eingemischt. „Und so fühlten mein guter Mann und ich uns beide innerlich frei.“ Wer etwas über das Geheimnis einer guten Ehe lesen möchte, könnte heute getrost zwei Neuerscheinungen zum 200. Geburtstag von Fjodor Dostojewski am 11. November zur Hand nehmen. Allerdings stehen die natürlich nicht im Ratgeberregal. Unter den Büchern, die nun rund um das Schriftstellerjubiläum erschienen sind, gehören „Mein Leben mit Fjodor Dostojewski“ und der Ehebriefwechsel unter dem Titel „Ich denke immer nur an Dich“ zu den Entdeckungen. Beide Bücher sind 1976 und 1982 erstmals bei Rütten & Loening in der DDR auf Deutsch erschienen, die Erinnerungen noch in gekürzter Fassung.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.