Berlin - Der ungelernte Bauarbeiter Olli ist in der Choriner Straße in Berlin-Prenzlauer Berg aufgewachsen, bis die Gegend unbezahlbar wurde. Auch im Helmholtzkiez blieb die Familie nicht lange. Die Sozialwohnung im Norden von Prenzlauer Berg, gleich bei der S-Bahn, sollte dann sicher sein. Der Vater hatte es versprochen. Doch dann stirbt er an den Folgen eines Unfalls. Die Mutter, einst Krankenschwester, verliert jeglichen Halt, lebt von Hartz IV. Als die Informationen über den Eigentümerwechsel für ihren Häuserblock eintreffen, begreift sie deren Tragweite nicht.

Die Wohnungen im Roman „Räuber“ könnten ein bisschen saniert werden, doch der neue Eigentümer hat mehr mit ihnen vor. Die Lage verspricht Gewinne. Eva Ladipo, Autorin eines Polit-Thrillers um den Atomausstieg („Wende“), erzählt in ihrem zweiten Buch über den Kampf von Mietern gegen Miethaie und Immobilienspekulanten.

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