Im Jahr 1983 tauchte eines Tages in dem Dorf im Unteren Odertal, das Schauplatz des neuen Romans von Jakob Hein ist, eine Frau auf, die sah aus „wie aus der Sibylle“. Das war die Modezeitschrift, deren Auflage den Bedarf in der DDR nicht stillen konnte. Die Frau trug Lippenstift, kurze Haare und war angezogen wie vielleicht in Berlin üblich, nicht aber auf der Oberen Dorfstraße. Nach Micha fragte sie, was die Nachbarn rätseln ließ. Denn Micha war ein abgebrochener Psychologie-Student, der ohne Komfort im Haus seiner verstorbenen Großmutter lebte. Die Dörfler sollten bald noch viel mehr Grund zum Wundern haben, denn Micha war „Der Hypnotiseur“, von dem das Buch seinen Titel hat.

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