Erste Nachrichten von Umerziehungslagern in Chinas rohstoffreicher Provinz Xinjiang, im Nordwesten an der Grenze gelegen, gab es vor einigen Jahren. Laut Menschenrechtsgruppen und Forschern sind seit 2016 etwa eine Million dem muslimischen Glauben anhängende Uiguren und Angehörige anderer ethnischer Minderheiten in solchen Lagern festgehalten worden. Kanada, Frankreich, die USA und die Niederlande sprechen von einem Genozid an den Uiguren in Xinjiang, nicht aber Deutschland. VW betreibt in Xinjiang ein eigenes Werk, Tesla geriet im Januar in die Kritik von Menschenrechtsorganisationen und US-Politikern, weil das Unternehmen dort ein Autohaus eingerichtet hat.

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