Berlin -  Zeit lässt sich nicht greifen, nicht festhalten. Fotos und Filme sind nur eine Illusion davon. „Wir sind schließlich immer älter als die Bilder von uns“, befindet der Ich-Erzähler in Hans-Ulrich Treichels Roman „Schöner denn je“, während er Eindruck und Erinnerung vergleicht. „Es ist nicht nur die Zeit, die uns trennt. Mich von mir selber. Von jemandem, dem ich meinen Namen gebe, wenn ich ihn auf älteren Fotografien erblicke“, heißt es in Ulrich Peltzers Roman „Das bist du“. Er vergleicht das Selbstbild: „Als sei man immer ein anderer. Immer schon gewesen.“

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