Es klingt ein wenig steif, zu behaupten, der neue Roman von Hanya Yanagihara hätte Beziehungen zum Thema – Beziehungen, dieses spröde Wort für Partnerschaften. Liebe gibt es nur in den ersten beiden Teilen des fast 900-seitigen Werks. Im dritten, fast so lang wie die anderen zusammen, bringt die zentrale Figur nicht das große, von der Literatur oft besungene Gefühl für ihren Partner auf. Obwohl dieser Teil weit in der Zukunft spielt, steht er unserer Gegenwart gespenstisch nah: Pandemien zwingen zu äußerster Hygiene.

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