Berlin - Im falschen Körper zur Welt gekommen zu sein, ist die prägende Erfahrung des Monsters in Mary Shelleys fantastischem Roman „Frankenstein oder Der moderne Prometheus“ aus dem Jahr 1818. Der Unhold ist menschengemacht, ein grotesk-erhabenes Pfuschwerk – eine Kreatur mit Gefühl und Verstand und von unfassbarer Hässlichkeit. Sie ist ihrem Schöpfer, dem alchemiekundigen Gelehrten Viktor Frankenstein, wegen ihrer so mächtigen wie missratenen Gestalt bitterböse und verlangt Abhilfe. Die verweigert der Gelehrte und bekommt den gerechten Zorn des Übermenschen zu spüren. Doch hilft alles Wüten nicht: Das Monster bleibt in seinem Körper gefangen und stirbt in verzweifelter Einsamkeit.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.