Es ist eine harte Zeit für uns freischaffend Schreibende  – „unberufen!“ Mit diesem Lieblingswort pflegte die erfolgreiche junge Schriftstellerin Irmgard Keun wichtige Briefinhalte zu verstärken, 1935/36 etwa die fortgesetzte Sabotage, die ihr von den Nazis geschah. Das Wörtchen „unberufen“ mag 85 Jahre später aus dem Sprachgebrauch verschwunden sein, die wirtschaftlich schwierige Lage für Freie ist es leider nicht. Und doch: Keine Minute wollte man mit Irmgard Keun oder Franz Hammer tauschen! Mitte der 30er-Jahre hatten die beiden Autoren von Ende Zwanzig einen Briefwechsel begonnen, in dem die schiere Not, in diesem Beruf zu überleben, einigen Raum einnahm. 

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