Berlin - Der aktuelle Roman von Ulrike Edschmid „Levys Testament“ führt anfangs zurück in jene Jahre, in denen eine Reise nach Portugal mit einer Matratze hinten im Citroen-Kastenwagen begann, und der Kassettenrecorder über den Zigarettenanzünder betrieben wurde. Der Mann hinter dem Steuer hat auf dem Kontinent keinen gültigen Führerschein, denn er ist Engländer. Die Frau auf dem Beifahrersitz ist die Erzählerin. Damals schon? Jedenfalls weiß sie, wo es lang geht, hat die Karte auf dem Schoß, denn es gibt noch kein Navi. Und sie hat ihre Liebe. Diese hält als innige Freundschaft an, über all die Jahrzehnten hinweg, in denen die Liebesgeschichte zum Buch wird, das beginnt mit eben jenen Apriltagen '74 auf der Reise in ein Portugal, dessen sechsunddreißig Jahre Diktatur nach achtzehn Stunden Nelkenrevolution soeben zu Ende war. 

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