Berlin - Es ist gut, daran erinnert zu werden, welche Freiheit wir heute haben, sagt ein Jugendlicher: „Ich kann auf die Straße gehen, meine Meinung sagen und muss vor niemandem Angst haben.“ Er vergleicht sich mit dem 15-jährigen Gustl in Kirsten Boies Buch „Dunkelnacht“. Sein Beispiel zeige, „wohin Erziehung und Propaganda führt“. Gustl ist eine fiktive Figur aus dem NS-Volkssturm, von der Autorin in eine reale Geschichte aus dem April 1945 eingebaut, um sie heutigen Lesern zugänglicher zu machen. 

Der Jugendliche, der spricht, gehört zu einer Gruppe von neun Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums aus dem oberbayerischen Penzberg. Sie sind mit ihrer Geschichtslehrerin und dem Ersten Bürgermeister der Stadt auf einem Bildschirmfenster zu sehen, wie sie an einem wuchtigen hölzernen Konferenztisch sitzen. Der Bildausschnitt daneben zeigt den Bundespräsidenten, seine Frau und die Kinder- und Jugendbuchautorin Kirsten Boie im Schloss Bellevue. Ihr Gespräch über 600 Kilometer hinweg funktioniert per Videoschalte.

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