Kommunistenkuscheln: Édouard Louis und Ken Loach plädieren für politische Kunst

Der französische Bestsellerautor und der britische, in Cannes prämierte Filmemacher streiten in ihrem neuen Buch „Gespräche über Kunst und Politik“ über Kulturaktivismus – ein bisschen.

Bekümmert ob sozialer Kälte: Édouard Louis
Bekümmert ob sozialer Kälte: Édouard LouisJoel Saget/AFP

Die Welt ist schlecht, könnte man sagen. Ergo ziehen wir uns zur Ablenkung, zur eskapistischen Bespaßung allerlei Serien, Bücher und Filme rein – von Wunderwelten, die uns den real existierenden Schlamassel vergessen lassen für zwei Stunden oder besser noch für drei. Wer so denkt, hat seine Rechnung ohne Édouard Louis und Ken Loach gemacht, denn sie sagen, kurz gerafft: Die Welt ist nicht schlecht, sondern noch viel schlechter, und deshalb brauchen wir eine Kunst, die uns das glasklar verklickert. Na toll! Keine Ausreden mehr.

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