Vierundzwanzig Bücher hat Landolf Scherzer veröffentlicht, die in ihrer Themenbreite für seine wichtigste Berufstugend stehen, die Neugier. Ein Buch hat ihn berühmt gemacht, obwohl er sich damit in einem kleinen Feld bewegte: „Der Erste“. Vier Wochen lang hatte er 1986 den 1. Kreissekretär der SED im thüringischen Bad Salzungen begleitet. Die Reportage zeigte, wie eng die Handlungsspielräume für diesen Mann waren, der dem Sozialismus verpflichtet war und doch den Menschen im Einzelnen wenig helfen konnte. Das war erstaunlich offen in jener Endzeit der DDR, da sich die Staatsführung weigerte, die Perestroika-Signale aus der Sowjetunion zu hören.

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