Karlotta wächst in Bremen Nord auf. Mit Murat, Emre, Hülya und ihrer Cousine Nisa zieht sie als Teenager kiffend und wodkatrinkend um die Hochhäuser des ärmlichen Stadtteils Vegesack, vom Regen grau gewaschene Betonblöcke. Sie ist, wie auch die Autorin dieses Buches, Laura Cwiertnia, Tochter eines armenischen Vaters und einer Deutschen. Sie hat die blonden Haare ihrer Mutter, spricht kein Wort Armenisch und doch fühlt sie sich oft genug fremd, nicht dazugehörig. Etwa wenn ihr Vater auf der Straße absichtlich angerempelt wird. Oder wenn sie im Bus gefragt wird, ob sie überhaupt zu dem Mann gehört, der da neben ihr sitzt.

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