Ein bisschen vom Inhalt verrät der Klappentext von Svenja Leibers Roman „Kazimira“. Es geht um den größten Bernsteinabbau der Geschichte, um die Annagrube in Ostpreußen, einem Gebiet, das heute zu Russland gehört. Und dass die Autorin Menschen folgt, die von dem gelbgoldenen Harz leben, über mehr als hundert Jahre, steht dort. Die namensgebende Heldin werde schließlich Zeugin deutscher Verbrechen. Noch mehr Auskunft gibt der Lektüreschlüssel, den Stephanie Marx für den im August bei Suhrkamp erschienenen Roman erstellt hat. Er beginnt so: „Auf den ersten Blick mutet Svenja Leibers ,Kazimira‘ etwas unzeitgemäß an.“ Geübte Leser sind darauf eingestellt, dass mit dem zweiten Blick alles besser wird. Diese Perspektiverweiterung ermöglicht ein 44-seitiges E-Book des Literaturforums im Brecht-Haus.

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