Berlin - Hengameh Yaghoobifarah hat 2020 ziemlich viel Wirbel verursacht. Erst schrieb sie in einer ihrer taz-Kolumnen mit dem Titel „All cops are berufsunfähig“, die Polizei solle nach ihrer Abschaffung auf der Müllhalde entsorgt werden, was weithin für Empörung sorgte. Innenminister Seehofer hätte beinahe eine Strafanzeige erhoben, die Autorin erhielt Morddrohungen. Kurz darauf erregte sie schon wieder Aufsehen, weil sie in Luxuskleidung für eine Werbekampagne des KaDeWe posierte, obwohl sie sich immer wieder kapitalismuskritisch äußert. Nun hat Hengameh Yaghoobifarah  mit „Ministerium der Träume“ ihren ersten Roman veröffentlicht. Und man ist überrascht, wie wenig Wut und wie viel Schmerz in dieser literarischen Selbstverortung stecken.

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