Die Schriftstellerin Zoë Beck, zuletzt mehrfach für ihren Thriller „Paradise City“ ausgezeichnet, ist auch Verlegerin, Übersetzerin und Synchron-Regisseurin. Befragt nach ihrer Arbeit im digitalen Zeitalter, fiel ihr noch ein Beruf ein. Sie verglich sich mit der Sängerin PJ Harvey. Die hatte vor ein paar Jahren ihr Publikum an den Aufnahmen für ein neues Album teilnehmen lassen, indem sie in eine einseitig verspiegelte Glasbox in London zog. Die Fans konnten alles sehen, blieben aber für die Musiker unsichtbar. Wenn man als Schriftsteller Social Media nutze, lasse man zu, dass die Leser einen nicht nur dabei beobachten können, wenn gerade ein neues Buch erscheint, sondern auch, wenn man auf dem Sofa neue Ideen erwarte. Das habe seine Nachteile, aber den großen Vorteil, besonders interessierte Leser direkt zu erreichen.

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