Was passt klanglich zu „zurück“? Klar doch: „stück“. Und zu „sacht“? Natürlich „nacht“. Wer das Einmaleins der Dichtung kennenlernen will, kann im aktuellen Lyrikband von Judith Zander fündig werden. Neben den Geheimnissen über Reimstrukturen eröffnet sich den Leserinnen und Lesern auch die Kunst des Wortspiels. Buchstaben werden vertauscht, sodass man „sehnzüchtige[r] aufzucht“ gewahr wird, und Redewendungen gejazzt. So erfährt man direkt, dass ein „netter hintern/ noch kein arsch in der hose hopse“ ist, oder dass man heute niemanden mehr ein-, sondern allenfalls auflädt. Und statt Bewerbungen initiativ einzureichen, tut man es neuerdings „infinitif“.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.