Nirgendwo ist ein Bleiben. Immerzu ist das Subjekt in Bewegung, gleich einem Wanderer, den die Welt verstoßen hat. „Ich folge niemandem, nur dem tauwetter, diesem rinnsal / hinfall. sinnfällig ist vieles“, schreibt die Autorin und Journalistin Ronya Othmann in ihrem Lyrikdebüt „die verbrechen“. Da die Zivilisation ihrem lyrischen Ich keine Antworten mehr auf die großen Fragen des Lebens gibt, erweist sich die Wildnis als dessen letztes Refugium. Ob auf Wegen durch Täler oder in den Gebirgen – sein Standpunkt bleibt der einer Beobachters.

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