Marilynne Robinsons Roman „Jack“: Lieber Gott, lass ihn harmlos bleiben

Marilynne Robinson hat nun doch dem verlorenen, missratenen Sohn einen eigenen Roman gewidmet: „Jack“.

Die amerikanische Schriftstellerin Marilynne Robinson.
Die amerikanische Schriftstellerin Marilynne Robinson.Dylan Martinez/Reuters/picture alliance

Um zwei Familien in einem fiktiven Ort namens Gilead drehen sich inzwischen vier Romane der amerikanischen Schriftstellerin Marilynne Robinson, Jahrgang 1943. „Gilead“, 2004, ist ein einziger Brief, geschrieben von John Ames, der seinen Tod nahen fühlt, an seinen kleinen Sohn. „Lila“, 2014, ist erzählt aus der Sicht der jungen Frau, die den deutlich älteren Pfarrer geheiratet und ihm diesen späten Sohn geschenkt hat. Dazwischen legt „Home“, 2008, den Schwerpunkt auf die Boughton-Familie, Robert Boughton ist ebenfalls Geistlicher und ein Freund von John Ames. In „Home“ kehrt Boughtons jüngste Tochter, Glory, zurück, um ihren alten Vater zu versorgen. Vergeblich hoffen die Boughtons und auch Taufpate John Ames auf die Rückkehr des verlorenen Sohns, Jack.

Unbegrenzt weiterlesen.

  • Zugriff auf alle B+ Inhalte
  • Statt 9,99 € im Monat nur 0,50 € pro Woche für die ersten 6 Monate
  • Jederzeit kündbar
0,50 € / Woche
  • Zugriff auf alle Exklusivinhalte
  • E-Paper für alle Geräte
  • Jederzeit kündbar
32,99 € / Monat
  • Zugriff auf alle Exklusivinhalte
  • Wochenendausgabe in Ihrem Briefkasten
  • E-Paper für alle Geräte
  • Jederzeit kündbar
24,99 € / Monat