Bräuchte es einen Beweis, dass ein Bröckchen eine Lawine auslösen kann, Martin Lechner und Tobias Premper haben ihn erbracht. 99 „Kieselsteine“ beinhaltet der Band „Gelati! Gelati!“, die Autoren selbst haben den Texten die Bezeichnung verpasst, im Kontrast zu Ziegelstein-Romanen. Wenn die Erwachsenen sich über diese unterhalten, dann wird „die kleine Form“ nach draußen zum Spielen geschickt: „Bis sie irgendwann wieder anklopft und fragt, ob sie etwas vortragen dürfe.“ Soweit Lechner im Gespräch mit Premper am Ende des Buches. Sie darf, in je 33 Miniaturen pro Autor. Das letzte Drittel haben sie zusammen geschrieben. Der Dialog „Lob dem Kieselstein“ ist eine Extra-Gabe. Man will, dass sie nie wieder aufhören zu reden, auch über andere Formate, denn beide Autoren haben sich nicht einzig der Miniatur verschrieben. Premper veröffentlicht auch lose Bild-Text-Editionen, die sogenannten „Boxenbücher“; von Lechner erschien zuletzt der Roman „Der Irrweg“.

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