Als von Martin Walser vor zwei Jahren die Geschichte „Mädchenleben oder Die Heiligsprechung“ erschien, beunruhigte man sich schon. Aber nun ist es gut. Es gibt ein neues Buch von ihm: „Sprachlaub“. Auf der letzten Seite steht: „Stich mich nicht in die Hüfte, Freund, / zapf mich nicht an, ich wehre mich / nicht, ich bin bedacht und will / bis zum letzten Abend leben.“

Das Buch ist schmal, auf die Seiten sind locker Aphorismen und freie Verse verteilt, dazwischen viele Seiten mit abstrakten Aquarellen der im Januar 60 gewordenen Alissa Walser. Sie hat schon einmal Bilder für ein Buch ihres Vaters beigesteuert, den Gedichtband „Das geschundene Tier“ von 2007.

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